München | Eberl: Verhandlungen mit Kane haben noch nicht begonnen
Fußball
München (dpa) - Harry Kane und der FC Bayern München verhandeln noch nicht über einen neuen Millionen-Vertrag. Man rede zwar immer wieder miteinander, sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig am Mittwoch (20.45 Uhr). «Aber die Verhandlungen sind noch nicht gestartet.» Der Vertrag des 32 Jahre alten Engländers in München ist noch bis zum 30. Juni 2027 datiert.
Lockt Saudi-Arabien?
Laut «Kicker» soll mindestens ein Verein aus Saudi-Arabien ein Angebot für Kane vorbereiten. Angebote von dort sind für die Fußball-Stars finanziell extrem lukrativ. Im Zuge von Superstar Cristiano Ronaldo, der 2023 zu Al-Nassr FC wechselte, sollen mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2034 weitere prominente Spieler ins Land gelockt werden. Kane würde ins Profil passen. Englands Kapitän fühlt sich mit seiner Familie in München aber sehr wohl. «Das, was jetzt um uns herum wieder wabert, dass jemand irgendwas vorbereitet, kann ich nicht sagen», bemerkte Eberl zu möglichen Kane-Interessenten im Ausland.
«Ich kann nur sagen, dass wir mit Harry im intensiven Austausch sind, was ihn betrifft, was unseren Erfolg betrifft. Und die anderen Schritte werden danach kommen», ergänzte Eberl. Die Münchner signalisierten aber bereits wiederholt, den 2023 für rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichteten Angreifer über das Vertragsende hinaus halten zu wollen.
Update zur Planung mit Neuer
Offen ist die Zukunft des langjährigen Nationaltorhüters Manuel Neuer, dessen Vertrag beim Rekordmeister in diesem Sommer endet. Er habe es schon öfter betonte, sagte Eberl und zeigte den Plan auf: «März, 40 Jahre, Geburtstag. Und dann werden wir uns zum Ende der Saison hinsetzen und werden schauen, wie es weitergeht.» Neuer wird am 27. März 40 Jahre alt.
Upamecano beeinflusst «externe Transfers»
Noch nicht unterschrieben hat Verteidiger Dayot Upamecano. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sagte zuletzt, dass es aber beim neuen Vertrag an nichts mehr hake. «Bei Upa ist es so, wir kommen immer näher», sagte Eberl.
«Wenn das jetzt mit Upa alles über die Bühne geht, dann wissen wir, wie wir defensiv aufgestellt sind für die neue Saison», erklärte der Sportvorstand. «Und dann wissen wir, dass wir vielleicht keinen externen Transfer machen müssen auf der Position. Dann haben wir vielleicht mehr Möglichkeiten auf einer anderen Position.»
© dpa-infocom, dpa:260210-930-666471/1
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