Skip to main content

Anmerkung: Für die nachstehenden Meldungen trägt Radio Westfalica keine redaktionelle Verantwortung. Diese Nachrichten werden von der Kreispolizei Minden-Lübbecke zur Verfügung gestellt.

Seniorin wird Opfer eines Schockanrufs

Rahden (ots) - (FW) Eine Frau aus Rahden ist am Freitag Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Dabei übergab sie einem unbekannten Täter Bargeld in niedriger fünfstelliger Höhe.

Nach bisherigen Erkenntnissen riefen unbekannte Täter die Geschädigte im Laufe des Nachmittags mehrfach an. Ein Anrufer gab sich als ihr Sohn aus und schilderte einen angeblichen Verkehrsunfall, für den dringend Geld benötigt werde. Wenig später kündigten die Täter an, dass eine weitere Person das Geld an der Wohnanschrift der Frau abholen werde. Die Frau übergab das Bargeld daraufhin an einen Unbekannten, der anschließend in unbekannte Richtung flüchtete. Am Abend bemerkte die Familie den Betrug und informierte die Polizei.

Die Frau beschreibt den Abholer wie folgt: männlich, etwa 160 bis 170 Zentimeter groß, schwarze Haare, bekleidet mit einer schwarzen Jacke.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt nun: Wer hat am Freitag, 09.10.2026, in Rahden im Bereich "Wagenfelder Straße", "Varler Straße", "Zur Friedenseiche", "Buschhügel", "Am Glockenstuhl" und "Am Großen Feld" eine Person gesehen, auf die die Beschreibung passt? Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise nimmt die Polizei unter 0571 88660 entgegen.

Die Polizei rät: Legen Sie bei Anrufen von angeblichen Verwandten, die dringend Geld fordern, sofort auf. Die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder Ärzte verlangen am Telefon niemals Bargeld oder Wertsachen. Rufen Sie Angehörige stets unter der Ihnen bekannten Nummer zurück, bevor Sie handeln, und übergeben Sie Geld oder Wertgegenstände niemals an unbekannte Personen. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und sprechen Sie mit Vertrauenspersonen. Besonders ältere Angehörige sollten regelmäßig auf diese Betrugsmasche aufmerksam gemacht werden. Bei Unsicherheit oder wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben, wählen Sie den Notruf 110.

Rückfragen ausschließlich von Medienvertretern bitte an:

Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Bensch (TB), Tel. 0571/8866-1300 Felix Werner (FW), Tel. 0571/8866-1301 Nils Schröder (SN), Tel. 0571/8866-1302 Daniel Mendes (DM), Tel. 0571/8866-1300 Boris Tegtmeier (BT), Tel. 0571/8866-1300 E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de minden-luebbecke.polizei.nrw.de

Außerhalb der Bürozeit:

Leitstelle Polizei Minden-Lübbecke

Telefon: (0571) 8866-0

Original-Content von: Polizei Minden-Lübbecke, übermittelt durch news aktuell