Anmerkung: Für die nachstehenden Meldungen trägt Radio Westfalica keine redaktionelle Verantwortung. Diese Nachrichten werden von der Kreispolizei Minden-Lübbecke zur Verfügung gestellt.
Betrugsstraftaten gemeldet
Kreis Minden-Lübbecke (ots) - In den letzten Tagen erhielt die Polizei Kenntnis zu mehreren Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen in Minden, Porta Westfalica und Petershagen. So wurden in mindestens zwei Fällen lebensältere Menschen durch die Betrüger geschädigt. Die Polizei bittet zum wiederholten um Vorsicht.
So meldete man der Polizei am gestrigen Dienstag einen Fall, der sich bereits am 6. Februar in Petershagen-Heimsen ereignete. In dem Betrugstelefonat berichteten falsche Polizisten von vorherigen Einbrüchen im Umfeld eines Einfamilienhauses und dass die Wertgegenstände einer dort lebenden Frau nicht mehr sicher seien. Davon ließ sich die Seniorin täuschen und händigte den Betrügern Wertgegenstände aus.
Ebenfalls geschädigt wurde am vergangenen Freitag eine Seniorin in Minden-Dankersen infolge eines Schockanrufes. Hierbei gaukelten Betrüger einen angeblichen Verkehrsunfall mit Todesfolge durch eine Angehörige vor. Zur Abwendung einer Haftstraße sei eine hohe Bargeldsumme notwendig. Daraufhin übergab die Geschädigte in der Mittagszeit einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Abholer.
Glücklicherweise kein Vermögensschaden entstand am späten Freitagabend in Porta Westfalica-Eisbergen durch das beherzte Eingreifen eines Zeugen. Dessen Nachbar hatte zuvor einen Anruf erhalten, in dem falsche Polizisten berichteten, dass das betroffene Wohnhaus wegen eines bevorstehenden Polizeieinsatzes in Augenschein genommen werden müsse. Als der Angerufene dem Unbekannten daraufhin Zutritt zu seinen Wohnräumen gewährte, blieb dies dem aufmerksamen Untermieter nicht verborgen - der Unbekannte ergriff bei Erscheinen des Mannes schließlich die Flucht. Ebenfalls kein Sachschaden entstand bei Schockanrufen am Hessenring und der Rosentalstraße in Minden. Hier witterten die Angerufenen den Betrug und ließen sich nicht täuschen.
Die Ermittler warnen dringend davor, Fremden Auskünfte zu Wohn- und Eigentumsverhältnissen zu geben, Zutritt in die privaten Räumlichkeiten zu gewähren oder gar Wertgegenstände auszuhändigen. Wenn Anrufer sich als Polizei ausgeben und Wertgegenstände oder Geld abholen wollen, handelt es sich immer um Betrug.
Betroffene sollten umgehend das Telefonat durch eigenes Auflegen beenden. Kam es bereits zu einer Schädigung, wählen Sie bitte den Polizeinotruf 110. Außerdem appellieren die Beamten, ältere Angehörigen regelmäßig von den Betrugsmaschen zu berichten und sie zu diesen zu sensibilisieren.
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