Odessa/Belgorod | Tote in Odessa nach russischem Angriff - Schäden in Belgorod
Russisch-ukrainischer Krieg
Odessa/Belgorod (dpa) - In der südukrainischen Region Odessa am Schwarzen Meer sind bei einem russischen Drohnenangriff laut Behörden mindestens zwei Menschen getötet worden. Eine 20 Jahre alte Frau und ein Mann seien umgekommen, teile Militärgouverneur Oleh Kiper bei Telegram mit. Zudem gebe es mindestens drei Verletzte.
Der russische Feind habe in der Nacht Industrieobjekte, Energie- und zivile Infrastruktur angegriffen. Es gebe Schäden unter anderem an Produktions- und Lagerstätten, Verwaltungsgebäuden und Verkehrsmitteln, sagte Kiper.
Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten am Morgen, dass Russland mit 126 Drohnen und einer Rakete vom Typ Iskander angegriffen habe. Die meisten Drohnen seien unschädlich gemacht worden, Einschläge habe es an 20 Stellen gegeben, teilte die Flugabwehr mit.
Russen melden ukrainische Gegenangriffe in Belgorod
Die Ukraine setzte ihre Gegenangriffe im Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg ebenfalls mit Luftschlägen fort. In der grenznahen Stadt Belgorod meldete Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Ausfälle bei der Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung nach einem ukrainischen Raketen- und Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur. Fünf von zehn Drohnen seien abgeschossen worden, es gebe Schäden an Energieanlagen, Wohngebäuden, Autos und an einer Kirche, sagte er.
Das russische Verteidigungsministerium meldete am Morgen, dass innerhalb von 24 Stunden neben Raketenschlägen auch 541 ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt worden seien. Die Angaben sind von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Das Ministerium teilte auch mit, dass bei den Angriffen in der Ukraine unter anderem Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur Ziele gewesen seien.
Russland überzieht die Ukraine seit vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. An diesem Dienstag, dem Jahrestag des Kriegsbeginns, geht die Invasion in ihr fünftes Jahr.
© dpa-infocom, dpa:260223-930-723122/1
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