Kiew | Selenskyj kritisiert nach Blackout Kiews Stadtverwaltung
Krieg in der Ukraine
Kiew (dpa) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die schwere Lage in Kiew mit der Wärme- und Stromversorgung nach den russischen Luftangriffen auch der Stadtverwaltung angelastet. «Die Ausrüstung hätte schon vor dem Winter besorgt und gekauft werden müssen, und die Stadtverwaltung von Kiew sollte jetzt um ein Vielfaches schneller agieren, um den Menschen wenigstens im Februar das Leben zu erleichtern», forderte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, gilt als politischer Konkurrent Selenskyjs.
Russische Angriffe mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern zu Jahresbeginn haben die Energieversorgung Kiews hart getroffen. Die Heizung ist bei starken Frosttemperaturen in tausenden Wohnblocks ausgefallen, auch Strom gibt es nur stundenweise. Zeitweise fehlt in einigen Haushalten sogar fließendes Wasser. Nach Angaben Selenskyjs gibt es Hinweise darauf, dass Moskau eine neue schwere Angriffswelle plant.
Der Staatschef dankte dabei für die Hilfe, die aus dem ganzen Land in die Hauptstadt ging, sei es mit Brigaden von Elektrikern oder der Lieferung warmer Mehlzeiten an Bedürftige. Der ukrainische Staatschef versprach die Hilfe auszubauen, wenn nötig, erinnerte zugleich aber daran, dass auch in anderen Regionen die Lage schwierig sei.
© dpa-infocom, dpa:260128-930-611092/1
weitere Nachrichten
Schlagzeilen
Stars & Sternchen
Saarbrücken | «Tatort»: Ein Dorf voller Hass und Geheimnisse
Lifestyle & Freizeit
Saarbrücken | «Tatort»: Ein Dorf voller Hass und Geheimnisse
Stars & Sternchen
Mailand | Olympia macht Italo-Schlager wieder populär
Lifestyle & Freizeit
Murwillumbah | Gil Ofarim ist der Dschungelkrone ganz nah
Stars & Sternchen
Murwillumbah | Gil Ofarim ist der Dschungelkrone ganz nah
Stars & Sternchen
Los Angeles | Frontmann von 3 Doors Down Brad Arnold gestorben
Stars & Sternchen