Frankfurt/Main | Merz wirft Trump «massive Eskalation» im Iran-Krieg vor
Iran-Krieg
Frankfurt/Main (dpa) - Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump persönlich scharf für sein Agieren im Iran-Krieg attackiert. «Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang», sagte Merz auf dem «F.A.Z.-Kongress 2026». «Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.»
Merz bezweifelte auch, dass ein Sturz der Führung im Iran erreicht werden kann. «Ist das Thema Regime-Change wirklich das Ziel?», fragte er. «Wenn das das Ziel ist, glaube ich nicht, dass sie das erreichen werden. Das ist meistens schiefgegangen.»
Zuvor hatte US-Präsident Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als «unangemessen» empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: «Das ist nicht unser Krieg.» Das sagte der Republikaner am Donnerstag während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äußerung aber der Spitze zu («the head of Germany»). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).
© dpa-infocom, dpa:260327-930-877509/1
weitere Nachrichten
Schlagzeilen
Polizeibericht Minden
"Coffee with a cop": Polizei lädt zum Kaffee ein - Innenminister Reul kommt nach Minden
Lokalnachrichten
Bad Oeynhausen: Mutmaßliche Drogenfahrt - 35-Jähriger gestoppt
Lokalnachrichten
Minden: Stadtwerke zertifiziert als fahrradfreundlich
Lifestyle & Freizeit
New York | «Love Story» komplett: JFK-Jr.-Serie befeuert 90er-Nostalgie
Lokalnachrichten
Espelkamp: Zwei Leichtverletzte nach Unfall
NRW & die Welt
Offenbach | Wetterumschwung am Wochenende
NRW & die Welt
Berlin | Bundesrat ebnet Weg für schärfere EU-Asylregeln
Lokalnachrichten
Minden-Lübbecke/Berlin: Bundesrat für erleichterte Wolfsjagd
Lokalnachrichten