Dormagen | Bürgermeister: Tod von Yosef ist nachhaltig traumatisierend
Dormagen
Dormagen (dpa) - Der Bürgermeister der Stadt Dormagen geht davon aus, dass der gewaltsame Tod des 14-jährigen Yosef die Stadt noch lange beschäftigen wird. «Wir müssen davon ausgehen, dass unsere Stadt durch dieses Ereignis, durch diesen schlimmen Tod von Yosef, nachhaltig traumatisiert sein wird», sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD) bei einer Pressekonferenz an einem Sportplatz der Stadt.
«Dass ein Minderjähriger mutmaßlich diese Tat begangen hat, ist etwas, das uns umso betroffener macht und was uns auch das Blut in den Adern gefrieren lässt.», sagte der Bürgermeister. Die Ermittler hatten am Vormittag bekanntgegeben, dass ein Kind tatverdächtig ist. Nach dpa-Informationen handelt es sich um einen 12 Jahre alten Jungen mit deutscher Nationalität.
Für den Nachmittag hat die Stadt zu einer öffentlichen Trauerfeier eingeladen. Diese sei nicht nur ein Abschied, sondern auch ein Startpunkt für die Zeit der Verarbeitung, sagte Lierenfeld weiter.
Die Leiche des 14 Jahre alten Yosef war Ende Januar an einem See in Dormagen von einem Spaziergänger gefunden worden.
© dpa-infocom, dpa:260206-930-651537/1
weitere Nachrichten
Schlagzeilen
Lifestyle & Freizeit
Albuquerque | US-Schauspieler Busfield wegen Kindesmissbrauchs angeklagt
Lifestyle & Freizeit
Bad Vilbel | Sönke Wortmann: «Ich kann auch Flops»
Lokalnachrichten
Minden-Lübbecke: Bianca Winkelmann will wieder kandidieren
NRW & die Welt
Washington | Rubio: Kein neuer Atomvertrag nur mit Moskau
Lokalnachrichten
Espelkamp: Verfolgungsfahrt endet mit Unfall in Diepenau
Lokalnachrichten
Minden: Abschnitt Mittellandkanal bis Hannover gesperrt
Lokalnachrichten
Minden: Grundbesitzabgaben Bescheide kommen später
Lokalnachrichten