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OWL: Krankenhäuser protestieren mit symbolischer Schließung gegen drohende Kürzungen

Monitor auf Intensivstation

Die Krankenhäuser in OWL wehren sich gegen die Pläne der Bundesregierung. Diese will das sogenannte GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz einführen, um die maroden Krankenkassen zu unterstützen. Für die angespannte wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser würde das aber im nächsten Jahr ein weiteres Minus über fünf Milliarden Euro bedeuten. 

Drohende Versorgungslücke

Deshalb beteiligen sich die Kliniken Bielefeld, Bethel, Gütersloh, Lippe und die Katholische Hospitalvereinigung OWL heute an einer Protestaktion: Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung.“ sind die Eingänge der Krankenhäuser heute (12.06.) zwischen 11:00 und 13:00 Uhr nur bedingt zugänglich. Sie fordern von der Politik eine nachhaltige Finanzierung der Krankenhäuser.