OWL: Handelsverband begrüßt Maßnahmen gegen Online-Billigshops
Der Druck auf Online-Billigshops aus Asien wächst. Gegen die Plattform Shein läuft gerade ein Verfahren der EU unter anderem wegen unsicherer Produkte. Ab Juli sollen Bestellungen aus Fernost teurer werden.
Politik am Zug
Der Handelsverband OWL findet gut, dass etwas passiert. Die Maßnahmen gehen aber noch nicht weit genug, sagt Verbandssprecher Jörg Beyer:
Das geht nicht nur wahrscheinlich um Milliarden an entgangenen Steuereinnahmen, sondern gleichzeitig vergiften wir schlimmstenfalls unsere Kinder. Natürlich hat diese fehlende Rechtsdurchsetzung massive Wettbewerbsverzerrungen zufolge, auch hier vor Ort. Also hiesige Händler ersticken in Bürokratie, während sich Händler und Plattformen aus Drittstaaten systematisch europäischen Standards entziehen. Hier muss die Politik einschreiten.
Die EU müsse Billigshops noch stärker kontrollieren, um Käufer, aber auch Händler bei uns zu schützen, so Beyer weiter.
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