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Minden-Lübbecke: Nitrat im Brunnenwasser rückläufig

Harald Gülzow erläutert die Entwicklung der Nitratbelastung im Kreis Minden-Lübbecke, Fotograf Ruben Wiltsch

In Brunnenwasserproben in Minden-Lübbecke wird inzwischen nicht mehr ganz so häufig eine zu hohe Nitratbelastung nachgewiesen. Das sagt der VSR-Gewässerschutz.

Entwicklung der Nitratwerte

Die Organisation hat die Entwicklung der letzten 25 Jahre ausgewertet. Demnach waren die Nitratwerte zwischen 2001 und 2005 in gut 30 Prozent der abgegebenen Proben zu hoch. In den letzten Jahren lagen sie noch in etwas mehr als jeder fünften Probe über den Grenzwerten.

Effekte der landwirtschaftlichen Maßnahmen

Die Gewässerschützer sagen, dass die Maßnahmen der Landwirtschaft Wirkung zeigen würden. Allerdings sei die Nitratbelastung noch nicht so stark gesunken wie erhofft. Die Grenzwerte für den Nitratgehalt im Trinkwasser liegen in Deutschland bei maximal 50 Milligramm pro Liter.