Minden-Lübbecke: Mehr Inobhutnahmen im Kreis
Die Jugendämter in Minden-Lübbecke sind im vergangenen Jahr häufiger aktiv geworden. Sie haben 412-mal Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren 26 Fälle mehr als im Vorjahr, zeigt eine Landesstatistik.
Gründe für die Inobhutnahme
In den meisten Fällen schritten die Jugendämter ein, weil Eltern mit der Erziehung überfordert waren. Mehr als 170-mal gab es demnach Anzeichen für körperliche oder psychische Gewalt – deutlich häufiger als im Jahr davor. Hinweise auf sexuellen Missbrauch gab es laut der Statistik in zwölf Fällen.
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