Minden: Belastung durch Schadstoffe nach Großbrand nur gering
Die Messwerte nach dem Großbrand in der Schumannstraße in Minden vom vergangenen Wochenende liegen vor. Demnach gibt es an zwei von sieben Messstellen eine geringe Belastung, schreibt die Stadt. Das gilt laut dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima für die Kita Hahlen und den Spielplatz an der Uranusstraße. Dort würden aber nur die Grenzwerte für Innenräume überschritten, nicht für Außenbereiche.
Rußpartikel oder Staub
Bei den Wischproben an den beiden Messstellen geht es um eine sehr geringe Belastung durch PAK, also polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die entstehen, wenn organische Stoffe wie Holz, Kohle, Öl oder Tabak verbrennen. Alle anderen Spielplätze und Schulhöfe in dem Bereich können wieder genutzt werden.
Weitere Vorsichtsmaßnahmen
Die Stadt will vorsichtshalber Spielgeräte reinigen und Spielsand austauschen, sobald Tauwetter einsetzt. In den Stadtteilen Königstor und Hahlen sollten Eltern vorerst nicht mit kleinen Kindern im Schnee spielen.
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