Lübbecke/Herford: Christoph Barre zum Aus der Herforder Brauerei
Christoph Barre hat sich zu der bevorstehenden Schließung der Herforder Brauerei geäußert. In seinem schriftlichen Statement nennt der Geschäftsführer von Barre Bräu in Lübbecke mehrere Faktoren, die zu dem Niedergang des Unternehmens in Hiddenhausen geführt hätten.
Barre warnt vor Identitätsverlust
Zum einen habe der kontinuierliche Verlust von Marktanteilen bei Herforder Tür und Tor für Großbrauereien von außerhalb geöffnet. Aber auch der Lebensmitteleinzelhandel mit seinen Billig-Bier-Aktionen von externen Herstellern habe dazu beigetragen, dass weniger regionale Produkte gekauft werden.
Seelenlose Produktionsstandorte
Barre meint, dass er keine ehemals eigenständige Privatbrauerei kenne, die von der Übernahme durch einen Braukonzern sich Vorteile verschafft hätte. Die größten Profiteure des Aus der Herforder Brauerei seien wie immer die Großbrauereien aus dem Sauer- und Siegerland, so Barre.
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