Bad Oeynhausen: Hebammenverband kämpft für Erhalt der Geburtshilfe
Der Hebammenverband NRW setzt sich dafür ein, dass die Geburtshilfe in Bad Oeynhausen erhalten bleibt. Er appelliert an das NRW-Gesundheitsministerium, zusammen mit den Mühlenkreiskliniken nach Möglichkeiten zu suchen, den Standort zu sichern.
Standort Bad Oeynhausen einzigartig
Der Kreißsaal in Bad Oeynhausen ist aus Sicht des Hebammenverbandes weit mehr als eine regionale Geburtsstation. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Herz- und Diabeteszentrum können Kinder mit angeborenen Herzfehlern dort direkt von Kinderkardiologen betreut und müssen nicht verlegt und von ihren Müttern getrennt werden. Der Hebammenverband spricht von einem einzigartigen Versorgungskonzept und sieht es durch die geplante Schließung in Gefahr.
Mühlenkreiskliniken planen bislang anders
Die Mühlenkreiskliniken planen einen Anbau an die Auguste-Viktoriaklinik und darin war die Geburtsstation nicht vorgesehen. Sie sollte in einen Anbau am HDZ ziehen. Aber auch bei der Klinik haben sich die Pläne inzwischen geändert.
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